Grundschule Kissing

Malwettbewerb "Erfindungen verändern unser Leben"

 

Jeden Tag werden hunderte Erfindungen gemacht. Manche schaffen es nicht über eine Skizze hinaus und geraten wieder in Vergessenheit. Andere stellen die Welt auf den Kopf. Alle haben sie eines gemeinsam: Am Anfang steht immer eine Idee und die Willenskraft, etwas zu schaffen und zu erschaffen.

Dazu nahmen unsere Schüler Pinsel und Papier, Schere oder Kleber in die Hand und erstellten ihr eigenes, persönliches Bild, um somit am internationalen Jugendwettbewerb "Jugend creativ" der Volks- und Raiffeisenbanken teilzunehmen.

Zur Siegerehrung kam Herr Spicker aus der VR-Bank Filiale Kissing, um die schönsten Bilder zu ehren. Zu gewinnen gab es viele tolle Sachpreise für die drei schönsten Bilder einer Klasse und die drei Schulsieger.

 

 

1. Platz: Die Bahn

Samuel, 4c

 

 2. Platz: Hausaufgabenmaschine

Florian, 2a

 

 3. Platz: Babysitter-Roboter

Lilly, 4b

 

Die besten Leser der vierten Klassen lesen um die Wette

Wer liest am sichersten, wer betont am schönsten und wer zieht das Publikum am ehesten in seinen Bann? Dies zu entscheiden war keine leichte Aufgabe für die siebenköpfige Jury, bestehend aus Bürgermeister Manfred Wolf, Bernhard Spicker (Raiffeisenbank), Ingo Reiser (ehem. Rektor), Heidi Riedlberger (ehem. Lehrerin), Sandra Schimpfle (Bücherei), Laura Kneißl (Schülersprecherin der Mittelschule) und unserem Schulleiter Hermann Kollmansperger.

In der ersten Wettkampfrunde mussten die vier Klassenbesten einen vorbereiteten Text vortragen, den alle gut geübt hatten und mit Bravour vorlasen. Michelle entschied sich für eine Passage aus einem Buch der Conni-Reihe, Lilly las aus der Gangsta Oma, Victoria die Gespensterjäger und Nico aus Ronja Räubertochter. Erst in der zweiten Runde, als es galt, einen unbekannten Text zum Besten zu geben, kristallisierte sich der Sieger heraus. Die Nase vorn hatte Victoria und wird die Schule beim Landkreisentscheid vertreten. Dazu drücken wir natürlich alle die Daumen.

Speed Dating der Sportvereine

 

Bewegung ist Leben. Doch viele Kinder bewegen sich einfach zu wenig. Um dem entgegenzuwirken, hat sich Rektor  Hermann Kollmansperger etwas Besonderes einfallen lassen.

Regelmäßige Bewegung hat positiven Einfluss auf die motorische Leistungsfähigkeit, die kognitiven Fähigkeiten und damit auch auf die schulischen Leistungen. Dies beweist die „Studie tägliche Sportstunde“ der Uni Karlsruhe, die Birgit Dethlefsen vom Bayerischen Landes-Sportverband e.V. am letzten Donnerstabend den Eltern in der Aula der Grundschule vorstellte. Doch die Realität sieht anders aus: 14,8 Prozent der drei bis 17-Jährigen sind übergewichtig. Diese Zahl ist in den letzten zehn Jahren um die Hälfte angestiegen. 35 Prozent können bei Schuleintritt keine zwei bis drei Schritte rückwärts gehen. Dethlefsen rät deshalb den Eltern, dass das tägliche Bewegungspensum eines Kindes im moderaten Intensitätsbereich liegen sollte: Mindestens dreimal in der Woche sollten sie sich körperlich bewegen. Mit dem Sportunterricht in der Schule ist es aber nicht getan. Deshalb sollen sich Kinder im Ortsverein eine Sportart suchen, die zu ihnen passe. Dethlefsen bedauert: „Viele Eltern legen den Schwerpunkt eher auf die Fächer Deutsch und Mathematik. Da wird der Sport zum Nebenschauplatz!“ Auch die Logistik ist für viele eine Herausforderung. Dreimal in der Woche zum Sportverein hinfahren und wieder abholen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Doch das muss nicht sein. Denn auch in der Nähe gibt es viele tolle Vereine. Davon konnten sich die Eltern nun beim ersten „Speed Dating“ der Grundschule ein Bild machen. „Ich freue mich, dass wir so viele interessante Sportangebote aus Kissing dabei haben“, begrüßte Rektor Hermann Kollmansperger die Gäste.

Sechs Sparten verschiedener Vereine konnte er dazu gewinnen. Jede hatte zehn Minuten Zeit. Als erstes waren die Fußballer an der Reihe. Jugendleiter Günther Dichtl stellte alle Mannschaften, die Trainer und die Trainingsmöglichkeiten der Fußballabteilung des Kissinger Sportclubs vor. Direkt an der Paartalhalle befindet sich der Platz zum Trainieren. Vom 22. bis 25. Mai kommt die Fußballschule zum KSC – eine tolle Möglichkeit, einmal Fußballluft zu schnuppern. Die Radsportler stellten sich mit einem Film mit dem Titel „Akrobaten auf zwei Rädern“ vor. „Diese Sportart ist noch relativ unbekannt“, sagt Radball-Trainer Alfred Keller. „In Deutschland gibt es nur 300 Vereine.“ Mit einem normalen Fahrrad habe das nichts zu tun. Der Lenker hat eine spezielle Form und es gibt keine Bremse. Der ideale Einstieg für Radball sei für Jungen im Alter von sieben bis neun Jahren. Räder und Bälle stellt der Verein im Training bereit. Kunstradfahren sei dagegen eher etwas für die Mädchen. Für manche Übungen brauche man da schon mal zwei bis drei Jahre, bis man sie optimal beherrscht.

Auch der Tennisclub Kissing bietet tolle Trainings für Kinder an. Der Vorsitzende Harald Rinderhagen freut sich, mit Markus Häusler einen Top- Jugendtrainer gefunden zu haben. Einsteigen können Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren in der Ballschule. Ab 10. März kann zudem jeden Samstag von 9 bis 10 Uhr geschnuppert werden. Für Kinder von sechs bis 14 Jahren bietet Häusler ein Tennistraining an, das auf der Ballschule aufbaut.

Wer lieber in der Halle trainiert und gut mit dem Ball umgehen kann, ist beim Kissinger SC in der Abteilung Handball gut aufgehoben. Anke Kroll vom Jugendleiterteam stellte das Angebot vor. Kinder ab fünf Jahren können dort von Anfang an viel Spaß haben. Je nach Alter werden die Mannschaften zusammengestellt. Trainiert wird in der Paartalhalle. Im Sommer wird auch Beach-Handball gespielt.

Über 800 Mitglieder, davon 400 Kinder zählt die Turn- und Gymnastikabteilung des Kissinger SC, weiß die Abteilungsleiterin Beate Colditz. Das Angebot ist breit gestreut: von Akrobatik und Wettkampfturnen bis zum Ropeskipping und verschiedenen Tanzgruppen kann sich jeder das suchen, was ihm gefällt. Am 28. April zeigt die Turnabteilung zum 50-jährigen Bestehen in einem Turnzirkus ihr Können.

Wer sich gegen andere verteidigen möchte, der ist beim Aikido richtig. Jugendleiterin Sandra Rettenberger stellte den Verein vor. Geeignet ist Aikido für Kinder ab sechs Jahren, also genau richtig, wenn sie in die Schule kommen. Jeden ersten Freitag im Monat kann man zum Schnuppern vorbeikommen. Kissing hat also gezeigt, wie bunt die Vereinswelt ist. Jetzt haben die Eltern und die Kinder die Qual der Wahl.

 

 

 

 

Das Dschungelbuch

präsentiert vom Bundespolizeiorchester München

 

Das Bundespolizeiorchester München unter der Leitung von Christian Lombardi besuchte unsere Schule mit einer ganz besonderen Aufführung. In der Besetzung eines sinfonisches Blasorchesters spielten die Berufsmusiker die Lieder aus dem Walt Disney Film "Das Dschungelbuch".

Zu Beginn der Aufführung erklärte der Dirigent Christian Lombardi den Schülern und Schülerinnen zuerst einmal die Arbeit und die Einsatzbereiche der Bundespolizei. Danach bekamen die Kinder eine Einführung in die Besetzung eines sinfonischen Blasorchesters. Verschiedene Instrumente und ihre Klänge wurden vorgestellt. Die Erweiterung des Blasorchesters durch Schlagwerk und einen E-Bass begeisterte die Kinder so sehr, dass sie bei der Vorstellung der zusätzlichen Instrumente spontan zum Mitklatschen animiert wurden. Nach der Elefantenparade, bei der einige Kinder, geführt von Herrn Lombardi zu "Colonel Hathis March" die Turnhalle durchquerten, begann die eigentliche Aufführung.

Während Lombardi dirigierte, las er den Kindern die Geschichte des Findelkindes Mogli vor, das bei den Tieren im indischen Dschungel aufwächst und auf seinem Weg zum Erwachsenwerden den Gefahren und Gesetzen der Natur ausgeliefert ist. Die lautmalerische Darstellung, arrangiert vom Dirigenten selbst, faszinierte die Kinder vom Anfang bis zum Ende. Effekte, wie die ins Publikum geworfene Schlange Kaa oder Spritzer mit der Wasserpistole brachten den Schülern die Dschungelatmosphäre noch näher.

Groß war der Applaus am Ende für diese frische und kindgerecht gestaltete Aufführung, so dass die Musiker am Ende eine Zugabe spielten, bei der alle Kinder mitmachen konnten. Das Bundespolizeiorchester spielte an unserer Schule im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit, deshalb war diese Veranstaltung für unsere Schülerinnen und Schüler kostenlos. Wir bedanken uns ganz herzlich für dieses wunderbare Konzert, das unseren Kindern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

 

Gelungene Faschingsparty

Viel zu schnell verflogen zweieinhalb Stunden Faschingsvergnügen pur, und am Ende konnten alle zufrieden sein, allen voran das Organisationsteam des Fördervereins. Nicht nur Käpt’n Louis (der Zauberer und Animateur) verstand es ausgezeichnet, durch seine hervorragende Musikauswahl und magischen Zauberkunststücke die Grundschulkinder in seinen Bann zu ziehen, auch die angebotenen Spielestationen sorgten für Spaß und Unterhaltung bei den Kindern.

  

Einen Volltreffer landete auch die Kostüm- und Maskenprämierung. Es war gar nicht einfach, unter all den Prinzessinnen, Bauchtänzerinnen, Vampiren, Cowboys und Hexen die Jahrgangsstufenschönsten herauszufinden.

     

Dass unermüdliches Tanzen, Singen und lautstarke Anfeuerungsrufe auch hungrig und durstig machen, liegt auf der Hand, jedoch hatte das Organisationsteam vorgesorgt und genügend Häppchen, Muffins, Kuchen und andere Köstlichkeiten vorbereitet. Schließlich sollte ja niemand hungern und dürsten. Traditionell gab es zum Ende der rundum bestens gelungenen Veranstaltung wieder einen Regen von Bonbons, Popcorn und anderen Süßigkeiten.

       

       

 

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